Kloster Lehnin

Kloster Lehnin gewährt wie kaum ein anderes Zisterzienserkloster Brandenburgs in seiner nunmehr fast vollständig restaurierten Form dem Besucher Einblick in klösterliche Lebensformen in Vergangenheit und Gegenwart. Das Zisterzienserkloster zu Lehnin, Begräbnisstätte der Askanier und Hohenzollern, mit seiner beeindruckenden Abteikirche ist ein herausragendes Zeugnis mittelalterlicher Backsteingotik Nordeuropas.

Zeugen des 12.Jahrhunderts, der Gründungsepoche des Klosters, sind der sagenumwobene Grundstein, ein in die Altarstufen eingefasster Eichenstamm sowie die berühmten Legendenbilder im Westchor des romanisch-gotischen Bauwerks.

In der Ausrichtung einer ländlich-klösterlichen Akademie bieten die Lehniner Sommermusiken bei Konzerten internationaler Künstler in Klosterkirche und Kreuzgang, bei Wandelkonzerten, szenisch-musikalischen Lesungen sowie Kammerkonzerten im Festsaal des Stifts dem Besucher in eindrucksvoll-idyllischer Atmosphäre die Möglichkeit, die Verbindung von Spiritualität und Architektur in ihren klanglichen Erscheinungsformen zu erleben. Meisterkurse, Seminare und Workshops sowie das in Kooperation mit Kloster Zinna geplante 2. Europäische Symposium zur Kunst der Zisterzienser vom 24. bis 28.August belegen die überregional-europäische kulturelle Bedeutung des Klosters Lehnin.

Führungen durch das Kloster sind am Donnerstag um 18:30 Uhr vor den Konzerten sowie am Samstag und Sonntag im Anschluss an die Konzerte möglich.